Das Hin- und Her der Medien

Wir sind Menschen. Wir haben 5 Sinne, die uns mit der Umwelt verbinden. Es gibt so viel zu wissen, zu viel zu lesen, so viel zu hören oder zu sehen, dass es unmöglich ist immer voll informiert zu sein.

Zusätzlich dazu gibt es die verschiedensten Kanäle, über die man sich Informationen verschaffen kann.

In Zeiten, in denen Informationswellen über uns hinwegfegen zu einem bestimmten Thema hilft es vielleicht in sich hineinzuhorchen auf welche Art und Weise man die Debatte verfolgt, um informiert zu sein. Also ist es für mich vielleicht besser YouTube anzuschalten, aber nur zu zuhören statt zu schauen? Auf Twitter lieber LIVE-Talks zu hören statt einen Tweet nach dem anderen zu lesen? Oder ist die Effektivität des Inhaltsverständnisses tiefer, wenn ich Zeitung in echt lese und die Seiten raschlen beim Umschlagen, anstatt sie auf dem Tablet mit dem Finger zu wischen?

Wer von euch sitzt still in der Mediation um zunächst abzuschalten von den vielen Eindrücken, die einen tagtäglich erreichen um dann hineinzuspüren, was kommen wird? Das kann die Perspektive nach dem Tagesablauf für den Abend völlig verändern.

Medien sind auch „nur Menschen“ (= von Menschen gemacht)! Manchmal wirken die Berichte unlogisch und nicht konsequent. Die Macher der Informationskanäle sollten ihre Quellen kontrollieren und sorgfältig auswählen, Fakten selbst nochmal nachforschen oder sich bei Spezialisten ohne Öffentlichkeitsstatus informieren. Und wenn Institutionen ihren Aufgaben nicht gerecht werden muss darüber berichtet werden. Wir bezahlen viel Geld pro Jahr für eine gute Medienlandschaft.

Ich unterstütze diese große Vielfalt gerne, da ich immer wieder glücklich bin über gute Beiträge vor allem im Radio, welches ich mittlerweile dem TV vorziehe. Einige TV-Beiträge erreichen mich über Mediatheken oder YouTube im Nachhinein. Ich möchte troztdem Kritik äußern, wenn ich zu der Auffassung gelangt bin, dass zu einem mich direkt betreffenden Thema falsch, ungenügend oder irreführend informiert wurde, ohne, dass ein digitaler oder realer Shitstrom entsteht.

Bei Büchern ist es für mich etwas anders. Hier kaufe ich beides gern und kann mich sowohl an digitalen Büchern als auch an gedruckten Exemplaren erfreuen. Support your local book dealer;)- und informiere dich in neuen Formaten! Sie machen jedesmal ein Universum an Gedanken auf, zu dem der Leser aufgefordert ist Stellung zu beziehen. Ich liebe es, auf der Gefühls-, der Geschichts-, der Wissenschafts- oder der politischen Ebene, einzutauchen und Bestätigung, neue Blickwinkel oder topaktuelle Informationen dadurch zu erhalten.

Zur Zeit versuche ich mich an der unvollständigen Biographie meiner Mutter. Sie hat vieles bereits formuliert, einige Rahmeninformationen fehlen noch. Es wird spannend, lebendig und informativ, wenn es denn veröffentlicht wird. Der geplante Titel „Aus Eins mach Zehn – und Zehn ist Eins. Eine pentadische Biographie“ – wer denn möchte…

In diesem Sinne – haltet eure Augen, Ohren und Herzen offen!

Alexandra

Werden, Erhalten und Wandeln

Der Herbst ist da! Mal wieder, und alles färbt sich in den schönsten, bunten, warmen Orang-Gelb-Rot-Tönen. Der Garten lädt zwar auch zum Winterfestmachen und Vorbereiten des nächsten Frühlings ein, aber mit einer solchen Pracht, dass es mir dieses Wochenende warm ums Herz wurde draußen. Die Sonne schien dabei und ließ die Äpfel am Baum lecker glänzen.

Auf die Resultate der kleinen, einzelnen Knoblauchzehen, die ich heute in die Erde gesteckt habe, freue ich mich jetzt schon – weil sie erfahrungsgemäß kräftiger werden, wenn sie den Winter über in der Erde verbringen, und in Ruhe schöne Knollen bilden können, die einfach viel besser schmecken, als gekaufter Knoblauch.

Ganz viel Verblühtes ist schon abgeschnitten und zum Verrotten zerstückelt. Ein paar leckere Möhren stecken noch im neuen Halbhochbeet. Die riesige, verzweigte Sonnenblume dient den Vögeln als Futterstation – bevor Vogelhäuschen und Meisenknödelglocke für den Winter bestückt werden. Die Besucher dieser Stationen sind so säuberlich, dass mir noch nie eine Blume aus den Körner gewachsen ist, die ich ins Häuschen tue – geht euch das auch so?? Die Himbeeren tragen die zweite Ernte noch in Würde, die Astern blühen noch in den letzten Zügen.

Unsere Äpfel luden auch dieses Jahr wieder Leute zum Stehenbleiben, Staunen, Fragen ein. Ich war zufällig im Garten, als ein im herbstlichen Partnerlook gekleidetes grauhaariges Ehepaar mit Pflückstange und diversen Brauereigetränken im Arm erschien. Sie hätten mit meinem Mann gesprochen und wollten heute zur Tat und zum Tausche schreiten. Hieß, ein paar Äpfel pflücken für sich und für uns ein paar Getränke dalassen. Sehr schöne Idee! Sonst gebe ich meistens zum Naschen was ab, ein Mann mit Tochter kommt jedes Jahr wieder und pflückt sich und ihr ein paar gesunde Mahlzeiten umsonst. Vielleicht finde ich jemanden, der mir den Baum dafür zurückschneidet!?!

Unter der Erde ist auch richtig was los. Kaum bücke ich mich finde ich Unmengen an Unkräutern, die bereits jetzt (nach dem letzten Jäten) ihre Wurzeln wieder in stattlicher Pracht ausgestreckt haben und versuchen ins nächste Jahr zu kommen. Außerdem Regenwürmer in allen Längen, die sich eifrig (oder nicht?) um die Lockerung der Erde bemühen. Ein Pfosten auf der Terrasse muss versetzt werden, damit er mit den Sicht- und Windschutzelementen abschließt, die wir anbringen wollen. Eine Eibe, die direkt daneben empor schoss hat der Nachbar bereits mit seiner Kettensäge klein gemacht. Es kann losgehen…um im nächsten Frühjahr, wenn die Gartenarbeit beginnt alles hübsch und an Ort und Stelle ist zum Streichen. Zur Verarbeitung in den Beeten stehen noch zwei Blumentöpfe in Wartestellung, die zuvor auf der Terrasse ihre Pracht im Frühling mit Tulpen und Narzissen gezeigt haben, und jetzt ein neues Plätzchen suchen. Es müssen Stellen sein, die rosa, blau und lila blühen – kein rot dabei:)

So, wie die Natur es vormacht, so sieht es meistens auch innen, in uns aus. Ich suche mehr nach Kuscheligem, ziehe mich mit Buch auf die Couch zurück, was ich den Sommer über eher nicht tute.

Dafür zieht es mich jetzt nur noch raus, in den Garten, um die Dinge zu erledigen, die rumliegen und gemacht werden müssen. Im Frühling ist es eher die Vorfreude auf die Tulpenpracht und die Wärme der ersten kräftigeren Sonnenstrahlen, die Antrieb ist. Und im Sommer ist Zeit zum Genießen, Grillen, Sonnen und mit den Kindern Wasserspiele spielen.

Dieses Jahr gab es zum ersten Mal ein kleines Beet für die Kiddies. Sie wollten mit mir etwas pflanzen. Das hat sich auf einen Saatteppich für die Bienen und Gladiolenknollen beschränkt. Die mussten auch überhaupt nicht gepflegt werden. Wie praktisch für´s erste Jahr!

Wieder aufflammen einer Evolutionsdiskussion!! Diesmal weiblich auf männlich…:)

So, da hab ich doch versucht meinen Mann etwas aus meinem Studienfach Biologie zu erklären – nämlich die Zelle. Da es zur Zeit viel um Impfstoffe und deren Wirkung oder Herstellung geht kamen wir Recht schnell auf… Bakterien. Ja, diese wuseligen, winzigen Stäbchen, die wir höchstens Mal schnuppern können, sonst ihre Anwesenheit überhaupt nicht bemerken geschweige denn schätzen, sind die Vorläufer unserer Zellen mit Kern. In unseren Zellen befinden sich jedoch heute Zellorganellen, d.h. kleine Funktionsuntereinheiten, die nicht im Zellgenom ihren Ursprung haben. Mitochondrien z.B. oder die Chloroplasten in den Pflanzenzellen. Woher kommen sie, denn sie sind essentiell für das Funktionieren einer Zelle? In den Fach- und Sachbüchern trifft man auf die Endosymbiontentheorie. Dies scheint mir ein recht gut belegter Rückschluss auf Vorgänge weit vor unserem Auftreten, also der humanoiden Entwicklung.

Jetzt stellt euch vor, dass die eukariotische Zelle, also eine Zelle mit Kern zuvor zwei Bakterien waren🥳. Das ist jetzt sowas wie Aufklärungsunterricht rückwärts!… Die eine ist in die andere eingedrungen. Ähnliches geschieht auch heute zwischen zwei Menschen, Mann und Frau, die sich mögen und Kinder zeugen wollen. Wie, dass kann nur postuliert, wohl kaum hundertprozentig bewiesen werden. Da wäre Hunger der Aifnahme- oder Schwäche der aufgenommen primäroptischen Zelle; ein Meteoriteneinschlag, also äußere Gewalt; Hitze oder Kälte, die ein Bakterium besser vertrug als das andere und so Aufnahmefähig wurde, damit den Eindringling schützte. Evtl auch Trockenheit, die dazu führte, dass zwei Prokarionten quasi aneinanderkleben und durch erneut Nasswerden die eine die andere umschließen konnte.

Wer war das männliche Element, welches das weibliche?? Stimmt ihr mir zu, dass eine erste Vermutung sein kann, dass das Männliche das Weibliche erobert? Könnten wir mit dieser prähistorischen Erfahrung unsere Entwicklung bis jetzt rechtfertigen?? Doch eigentlich ist es psychologisch doch so, dass der weibliche Körper das männliche Glied aufnimmt. Was, wenn all der Streit, das Unverständnis und die Gräber/ Gräben zwischen Frau und Mann daher rühren, dass eine vorzeitliche Erfahrung missinterprätiert wurde?

Von Kleinigkeiten – oder dem Wiederfinden des natürlichen Ökonomen

Welche Frau in den besten Jahren oder welcher Sportler kennt das nicht? Du bist zu dick, pass auf deine Figur auf, iss vernünftig! Dabei geht es meist um wenige 100 Gramm Fettpölsterchen, auch schon mal um einige Kilos zu viel. Der oder die Betroffene hält sich an Kalorientabellen oder WeighWatchers Punkte. Alles moderne Maßstäbe, die wenig bringen. Der natürliche Ökonom in uns ist abhandengekommen. Rationales Herangehen mag den Sinn der Anfangsdesillusionierung mit sich bringen, aber daran festhalten bringt nichts, denn der schlaue Mensch versteift sich dabei schnell in Gewohnheiten, die – fehlgeleitet durch ein Übermaß an Entfremdung von sich selbst – ja bereits Ursache seines Problems waren. Mit Hilfe des Pentadischen Systems können Zahlen der Schlüssel zu sich selbst sein. Oder der Mensch fängt an die Zahlen in seinem Leben auch als Qualitäten zu begreifen. Wenn 500 Gramm als die Hälfte von 1 gesehen werden können, dann ist das sehr wenig, es scheint machbar. Wenn es etwas mehr ist muss man zu anderen Tricks greifen: bei zwei Kilos zu viel denkt man sich „ach, es sind ja keine 10, oder 5“, bei zwanzig Kilos zu viel ist man eben froh keine dreistellige Zahl abnehmen zu müssenJ

Wir sind 7 Milliarden Menschen mit Daseinsberechtigung auf dieser einen Erde. China hat seine 1-Kindpolitik meines Wissens nach aufgegeben. Wie also sollen wir uns selbst regulieren, wenn wir nicht endlich anfangen unsere Ressourcen für das einzusetzen, was da ist und was wichtig ist?

„Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland landet im Müll. Das sind in Zahlen jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen, was ca. 500.000 Lastwagen voll entspricht. Fast jeder trägt zu diesen gigantischen Mengen bei.“( http://www.tim-maelzer.info/news/2011/10/markus-lanz-heute-2315-uhr-zdf/  ; abgerufen am 17.1.18)

Das sind keine Kleinigkeiten mehr. Jeder einzelne kann jedoch seinen kleinen Teil tun, um das Leben in der Gemeinschaft nicht ausarten zu lassen. Korruption, Schwarzarbeit, Spekulationen auf Lebensmittel, Patente auf Gene und Raubbau an der Natur müssen offen gelegt und sanktioniert werden. Die Politik ist in einer Krise, ebenso wie die Gesellschaftlichen Strukturen und der Mensch an sich. Der Quantensprung in Technik und Kommunikation sowie in Naturverschmutzung und –zerstörung tragen beträchtlich zur Destabilisierung bei. Das belegen Zahlen. Die alteingesessenen Volksparteien verlieren stetig, reger Zulauf ist bei den ehemals kleinen Parteien nicht zu spüren. Wenn wir die letzten 10 Jahre betrachten gibt Spiegelonline in einem Artikel aus dem Jahr 2014 eine Zahl von Schulschließungen von rund 1000 deutschlandweit an (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schueler-6100-schulen-in-deutschland-geschlossen-a-965926.html). Wo soll das hinführen?? Was passiert mit den Gebäuden? Wo sind die Menschen hin samt ihren Kindern, die dort eigentlich lernen sollten?

Seit 73 Jahren gab es keinen Krieg in unserem Land und auch in unmittelbarer Nachbarschaft nicht. Zwei Kriege kurz hintereinander sind besonders schlimm in Erinnerung geblieben. Es ist jedoch kein Anlass besonders verschwenderisch oder besonders argwöhnisch ob da bald wieder Krieg kommen könnte zu sein. Ein vernünftiges Mittelmaß ist meist die beste Lösung.

Die Mitte für Pentalogen (www.pentalogie.eu) hat immer mit 5 zu tun. Wir sprechen von Prinzipien und es gibt 10 davon. Außerdem korrespondieren die zehn Grundprinzipien im pentadischen System mit zeitlichen Verläufen. So ist man mit 50 Jahren in der Mitte seines Lebens, die 5 steht auch für die Mitte der Gesellschaft, oder eines anderen Systems. Das 5. Prinzip kann auch mit Zufriedenheit oder Glücklichsein in Verbindung gebracht werden.

In diesem Sinne –

Herzlich

Alexandra.

Gibt es den Weihnachtsmann?

​Diese Frage kann ich mir nur mit NEIN beantworten. Der heilige Nikolaus ist eine historische Figur. Der Weihnachtsmann eine Idee der Werbeindustrie – Coca-Cola war’s heißt es. Hält sich wacker muss ich sagen. Eine junge Künstlerin hat ein gutes Lied zur Weihnachtszeit veröffentlicht, dass bestimmt einigen Fleißigen (Weibern) aus der Seele spricht. Hier der Link zu Emilie Roberts #santaclara 🤓

Ich finde, wir können diesen Weihnachtsmann-Gag nun, nach Jahrzehnten, auch mal wieder sinken lassen, vergessen und uns auf das Christkind besinnen (wieso findet mein Rechtschreibprüfung das Wort Christkind sofort, Weihnachtsmann aber erst nach etwas Üben?!? Cool!), oder noch besser: was Neues aufbringen. Auch wenn die Weihnachtsmannidee aus Anerika kommt, dem Land der Träume. 

Dieser Song ist ein perfekter Ansatz! 

Was hält 2017 für uns bereit? Jetzt kommt erst mal die Böllerei und morgen ersticken alle Stadtbewohner fast. Super. Aber egal, ist wie immer. Und das ist gut. Guten Rutsch euch da draussen🤗

Raum füllen

Es ist lange her, da stand ich beinahe täglich als unschuldiges junges Mädchen auf einer 12×12 Meter großen Matte in diversen Turnhallen. Ich war Gymnastin der Rhythmischen Sportgymnastik. Mit viel Fleiß, Spaß an der Bewegung und Ehrgeiz habe ich es bis in die Nationalmannschaft in der Gruppengymnastik geschafft. Von 1994 bis 1996 war ich deshalb aus dem Elternhaus ausgezogen und habe am Olympiastützpunkt Bochum-Wattenscheid trainiert. Etwas täglich tun, dass einem richtig Spaß macht kann so heilsam sein. Das ist mir damals nicht bewusst gewesen, aber schon damals habe ich ab und an gemerkt, wenn es mir nicht so gut ging, wenn ich traurig war oder missmutig und ich mich innerlich leicht gemacht habe und einfach alles genau wie sonst getan habe, dass es mir anschließend – meist nach einem 3-stündigen Training – besser ging. 3 Stunden Training pro Tag ist viel Zeit, aber der Spaß an der Sache hat so viele Male geholfen mich hineinzubringen in eine wichtigere Stimmung als die, die ich zunächst mitgebracht hatte. Wie oft konnte ich meinen Lebensraum auf diese Weise mit Positivem füllen! Wie sagt McDonalds so schön?! „Hm, ich liebe es!“ Ja, und McDonalds, Nestlé, Milka & Co haben mir dann jedoch den Rücktrittsschein besorgt; zu viel genascht und keinen gesunden Malzeitenrhythmus waren mein Verhängnis und die erturnte Teinmahmekarte an der ersten Olympiade für Gruppengymnastik in Atlanta habe ich abgegeben, an andere Mädchen, die nicht viel dafür gekämpft und gelitten hatten. So ist das Positive, Raumfüllen des Sich-Bewegens nicht automatisch Garantie für vernünftiges Handeln an jeder Stelle des jungen Lebens.

Gymnastin
1999

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

 

Sterben

Wenn meine 4-Jährige mich fragt „Mama, erzähl mir etwas über das Sterben.“ wundere ich mich nicht, dass sie soetwas fragt, sondern ich wundere mich warum sie jetzt (schon) danach fragt. Nein, sie ist nicht krank, sie hat erlebt wie meine Oma vom Gruppenraumsitzer zum Bettlieger wurde und schließlich starb. Sie weiß schon, dass mein Vater, also ihr Opa, auch irgendwann sterben wird. Sie erzählt ihm dann und wann, was sie machen wird, wenn er schon tot ist! Er nimmt es gelassen, denn er ist Pentaloge.

Sterben ist ein Prozess, der bereits mitten im Leben seinen Anfang nimmt. Die meisten bemerken das nicht und wundern sich möglicherweise später, dass es beschwerlich, ach so beschwerlich ist. Wer Kinder hat, sich um sie kümmert von der ersten Windel bis zum Schulabschluss, der weiß wie endlos lange es dauert, bis die sagen können, was sie möchten oder nicht möchten, bis sie es schreiben können oder selbst ausführen, was sie sich ausgedacht haben. Es dauert Jahre! Unglaublich. Am Ende ist es genauso im Rückwärtsgang. Wer sich darauf einstellen kann, der empfindet es als natürlich und gut, dass Andere nun die Träger der Gesellschaft und des pulsierenden Lebens sind und können es genießen dabei zu sein, zu beobachten oder aus der Erfahrungskiste zu plaudern. Ein guter ärtzlicher Beistand hat natürlich einen nicht zu unterschätzenden Wert und sollte sorgfältig und nach den Neigungen des Alternden ausgesucht werden (falls die Person es nicht selbst tut). Oft ist es gar nicht schlecht, auch im hohen Alter noch zu probieren über sich hinauszuwachsen, nach dem Guten und Wahren im Leben zu streben bis zum letzten Atemzug, da die innere Entwicklung oder das wesenhafte Dasein im Energiefeld des Erdorganismuses täglich erneuert werden möchte um wahrhaftig zu sein; es wird genau das gebraucht. Der Moment, indem der Tod eintritt ist also etwas ganz anderes als der Prozess des Sterbens.

Ich weiß genau, wie ich alt werden und wie sterben will. Wisst ihr das auch??

Die Zwei

Wir leben in einer dialektischen Welt. Eine Welt der Gegensätze. Schon im Vaterunser heißt es „wie im Himmel, so auf Erden“, wir sind himmel-hoch-jauchzend und zu-Tode-betrübt, fit wie ein Turnschuh oder lahm, wie eine Schnecke. Es gibt nichts auf dieser Erde, dass der Spannung zwischen Gott und Teufel nicht ausgesetzt ist. Wir brauchen es. Wir Menschen sind jedoch zusätzlich in der vorzüglichen Lage, dies zu begreifen, uns vorzustellen, dass und warum es so ist. Reflexion hilft uns, unserern eigenen Standpunkt zu finden.

Hier fand sich 2015 ein Artikel über/mit Wolf Singer, ein Wissenschaftler und Mensch, der die Nichtexistenz des „freien Willens“ gemessen hat;)

http://www.sueddeutsche.de/wissen/wolf-singer-das-gehirn-hat-voellig-falsche-vorstellungen-1.171628

Aber haben wir wirklich geglaubt, dass der freie Wille tatsächlich 1/1 in neuronale Aktivität übersetzt wird?

 

Freitag der 13. vor 2000 Jahren

ES WAR EINMAL, vor langer Zeit, eine Entwicklungsstufe der Menschheit auf dieser Erde, die ein Gesellschaftsleben entwickelt hatte und in guten Zeiten friedliche zusammen wohnten, arbeiteten und feierten.

In schlechten Zeiten aber war sich jeder selbst der Nächste und der eine trachtete dem anderen das Dach über dem Kopf, das Essen, die Kleider, das Leben.

Vor ebenso langer Zeit lebte auch ein Paar under diesen Menschen glücklich in guten und in schlechten Zeiten zusammen – nennen wir sie Joschua und Merry. Sie waren allseits beliebt, weil sie in guten Zeiten immer ein offenes Ohr für jede Angelegenheit ihrer Mitmenschen hatten und sie in schlechten Zeiten ihre Mitmenschen daran erinnerten, sei es in Wort oder Tat, dass das GUTE AUS DEM MENSCHEN SELBST KOMMT.

So ist es immer noch: an die 2000 Jahre später gibt es Menschen, die meinen mit Gewalt oder Hass etwas Bleibendes zu erreichen. NEIN,  es kann nicht dauerhauft funktionieren.

Das innere Licht ist leise.

Es gibt auch die Anderen. Sie folgen dem (nach außen) lautlosen Ruf einer zeitlosen inneren Ethik, die sich auch auf gesellschaftliche Strukturen positiv, stärkend und bereichernd auswirkt.

Auf!

Wir sind ein Teil davon